Zertz
Zert hat als Ziel, eine bestimmte Anzahl an Kugeln zu sammeln. Die Kugeln sitzen auf Ringen, die in einem Sechseck angeordnet sind. Doch dieses Sechseck schrumpft Zug um Zug.
Wer am Zug ist muss, wenn möglich, schlagen. Ansonsten setzt man eine Kugel ein und entfernt einen freien Ring. Geschlagen werden kann, wenn 2 Kugeln nebeneinander liegen und ein nachfolgendes Feld frei ist. Dann springt eine Kugel über die andere und landet auf dem freien Feld. Die übersprungene Kugel nimmt der Springende zu sich. Liegt die gesprungene Kugel nun wieder in Schlagposition, so muss sie abermals schlagen.
Eine zweite Möglichkeit an Kugeln zu kommen, ist das Formen von Inseln. Durch das Wegnehmen von Ringen kann der Spielplan geteilt werden. Ist eine der Inseln komplett mit Kugeln belegt, so darf derjenige, der geteilt hat, diese Kugeln und Ringe an sich nehmen. Ebenso geschieht das, wenn eine abgetrennte Insel erst später mit Kugeln voll gelegt wird.
Das Spiel endet, sobald ein Spieler 3 weiße, oder 4 graue, oder 5 schwarze Kugeln oder 2 Kugeln je Farbe gesammelt hat.
Die verblüffend einfachen Regeln führen zu einem komplexen Spiel, das viele taktische Überlegungen fordert. Manchmal legt man absichtlich eine Schlagmöglichkeit, um im Gegenzug eine mehrfache Schlagmöglichkeit vorzufinden. Schade, dass es ein solches Spiel nur für 2 Personen gibt.
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Habe das Spiel seit einigen Tagen. Anfangs spielt man einfach drauf los und empfindet es irgendwie als Glücksspiel. Doch je mehr Parteien man intus hat, desto mehr werdem einem die taktischen Möglichkeiten klar. Und die sind genial. Ob einen Schlag zu erzwingen, oder ein Feld wegzunehmen... jede Möglichkeit ergibt andere Reaktionen. Mich hat dieses Brettspiel sofort süchtig gemacht.




