Bunte Vögel
Die Spieler sammeln während des Spieles Vögel. Ziel ist es, bis zum Spielende möglichst große Vogelfamilien zu bekommen – denn für kleine Familien gibt es auch schon mal Minuspunkte.
Die Karten werden in 3 bis 4 Stapel geteilt, ein paar Karten bekommt man auf die Hand. Wer an der Reihe ist, zieht eine Karte vom Stapel. Ist es ein Vogel, so nimmt man ihn auf die Hand. Anschließend wirft man den Würfel. War die Karte allerdings ein Hund, so zieht man (ohne zu würfeln) eine Karte von der Hand eines Gegners. Der Würfel bestimmt Aktionen, die durchgeführt werden können bzw. müssen. Diese Aktionen sind Karten weiterschieben, verdecktes Ziehen bei einem Spieler oder gezielter Austausch von Karten mit einen Mitspieler.
Ist ein Kartenstapel aufgebraucht, geht es ans Sichern der Vögel. Man entscheidet sich, welche Vögel man für die Endabrechnung sichern will; diese legt man verdeckt vor sich ab. 2 Karten behält man als Handkarten für die nächste Runde, die restlichen Karten legt man verdeckt in die Schachtel. Dieses Spielchen wiederholt sich nun, bis alle Stapel aufgebraucht sind. Dann geht es an die Abrechnung der gesicherten Karten. Jede gesammelte Vogelfamilie wertet man für sich: Bis zu 3 Karten geben entsprechende Minuspunkte, ab 5 Karten gibt es entsprechende Pluspunkte. Zusatzpunkte gibt es für Karten die ein Ei im Nest zeigen, oder für die Kartenpaare mit der Kombination leeres Nest / Ei. Der Spieler mit den höchsten Pluspunkten gewinnt.
Bunte Vögel ist ein leicht verständliches Kartenspiel, das sehr liebevoll illustriert wurde. Peter Neugebauer hält an seinem Spielprinzip von Kleine Fische fest, in dem es ebenfalls einen Stapel von Karten und einen Würfel gibt.


