Billabong
Der Spielplan (eine Art Kunstleder) wird ausgerollt und auf den Tisch gelegt. Er zeigt 16x14 Felder. In der Mitte ist ein See mit einem Zufluss zu sehen. Dieser Fluss gilt als Start- und Ziellinie. Die Känguruhs müssen über die Startlinien, im Kreis um den See und über die Ziellinie.
Zu Beginn werden die Känguruhs beliebig auf einer Seite des Flusses verteilt. Wer an der Reihe ist darf mit einem Känguruh ein Feld in eine beliebige Richtung ziehen. Man kann aber auch über ein anderes Tier hüpfen. Anders als bei Halma darf man auch über weit entfernte Känguruhs springen. Allerdings springt man dann auch dementsprechend weiter und landet nicht direkt hinter der Figur. Springt man also über eine fünf Felder entfernte Figur, so landet man auch fünf Felder hinter ihr. Das Feld auf dem man landet muss natürlich frei sein. Man darf nicht über mehrere Tiere auf einmal springen. Reihensprünge sind allerdings erlaubt.
Für diese Reihensprünge gibt es ein schwarzes Schiedsrichterkänguruh. Dieses wird zu Beginn des Sprunges auf die Startposition gestellt. Nun springt man los, über eine andere Spielfigur und landet auf einem Feld. Von hier aus wird weitergesprungen, usw. Irrt man sich oder ist mit seinem Zug nicht zufrieden, weiß man durch den Schiri jederzeit wo man angefangen hat.
Sobald ein Spieler alle Känguruhs ins Ziel gebracht hat endet das Spiel, der Sieger steht fest.
Billabong kommt ohne viele Regeln aus und macht trotzdem jede Menge Spaß. Der Spielplan wirkt vielleicht etwas antiquiert, davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Billabong hat einen Suchtfaktor wie Stratego oder Halma und sollte auf jeden Fall eine Chance bekommen.
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macht nur in voller besetzung richtig spass.


