Inkognito
Zuerst fällt die schöne Gestaltung des Spiels auf. Nicht umsonst erhielt Inkognito 1988 die Auszeichnung "Schönes Spiel des Jahres".
Die Spielfiguren sind liebevoll und originell gestaltet, das Spielbrett ansprechend und der "Würfel" witzig und innovativ.
Vier Agenten sind auf den Straßen Venedigs unterwegst. Es gilt nun herauszufinden, welcher Spieler welchen Agenten repräsentiert. Noch wichtiger ist es herauszufinden, wer sein Partner ist, um mit ihm eine Aufgabe zu lösen, bevor es das gegnerische Team tut. Dazu ist eine Menge Kombiationsgabe und Taktik erforderlich. Natürlich kommt auch ein wenig Würfelglück hinzu, das aber kaum ein Spiel entscheidet.
Wenn man an der Reihe ist, schüttelt man das Menetekel. Die zum Vorschein kommenden Kugeln zeigen, wie man ziehen darf. Dies reicht von Zügen eigener Figuren über Straßen und Kanäle bis hin zum Zug mit der Botschafterfigur.
Treffen Figuren aufeinander oder auf den Botschafter, so werden Informationen ausgetauscht. Nicht alle davon müssen wahr sein, aber zumindest eine davon. So sammelt man nach und nach mehr Daten, bis man die Identität einer Person eindeutig festgestellt hat.
Kennt man seinen Partner geht es an den Austausch der Auftragsdaten, von denen jeder einen Teil besitzt. Jenes Team, das zuerst seine Mission erfüllt, gewinnt den Wettstreit.
Zu viert ist dieses Spiel ein absoluter Hit. Sehr viel Spielspaß büßt Inkognito jedoch ein, wenn man nur zu dritt spielt. Der Spieler ohne Partner hat einen großen Nachteil. Er muss nämlich von allen andern Personen die Identität feststellen, um seine Aufgabe lösen zu können. Die anderen brauchen lediglich ihren Partner zu finden.
Inkognito erschien bei MB in einer Reihe von Spielen mit markanter Schachtel (Agathas letzter Wille, Spiel der Spiele,...). Markant ist in diesem Kontext als riesig (vor allem lang) aufzufassen. Das Unformat der Schachtel ist der Albtraum eines jeden Spielesammlers.
Inzwischen wird Inkognito bei MB nicht mehr produziert. Es ist aber nicht von der Bühne verschwunden, sondern feiert bei Winning Moves einen zweiten Frühling - in einer wesentlich handlicheren Schachtel.
Noch kleiner ist das Inkognito Kartenspiel, das unter dem Namen "Mini Inkognito" bei Abacus erschienen ist.
Weitere Links:
http://www.spiel-des-jahres.org/rezensionen/inkognito.html
http://www.jusos.org/niederrhein/games/inkognit.html
http://sunsite.informatik.rwth-aachen.de/keirat/txt/I/Inkognit.html
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Der größte Teil des Spieles besteht darin herauszufinden, wer überhaupt der Partner ist. Hat man dies nun entdeckt, so muss man sich nur noch über die Mission austauschen. Diese Missionen sind leider vom Schwierigkeitsgrad sehr unterschiedlich. Ein mal muss eine eigene Person an einen bestimmten Ort gezogen werden, ein ander mal muss man eine gegnerische Figur treffen - was natürlich die genau Kenntnis ihrer Identität voraussetzt.
Im Spiel zu dritt ist der alleine Spielende etwas benachteiligt, da er keine gesicherte Information über den Spielpartner erhalten kann, was die beiden anderen aber sehr wohl können.
Trotzdem ist Inkognito ein äußerst gut gelungenes Spiel, das aus den vielen Massenwaren von MB heraussticht.
Im Spiel zu dritt ist der alleine Spielende etwas benachteiligt, da er keine gesicherte Information über den Spielpartner erhalten kann, was die beiden anderen aber sehr wohl können.
Trotzdem ist Inkognito ein äußerst gut gelungenes Spiel, das aus den vielen Massenwaren von MB heraussticht.
Für mich eins der besten Spiele überhaupt - wenn man logisch denken kann.
Es ergibt sich immer eine Partnerkonstellation, die man erst im Laufe des Spieles feststellt. Dann sollte der Partner schnell mitdenken, denn nur gemeinsam ist das Spiel zu gewinnen.
Leider ist es immer wieder schwer vier gleichwertige Spieler zu finden.
Es ergibt sich immer eine Partnerkonstellation, die man erst im Laufe des Spieles feststellt. Dann sollte der Partner schnell mitdenken, denn nur gemeinsam ist das Spiel zu gewinnen.
Leider ist es immer wieder schwer vier gleichwertige Spieler zu finden.



