Ab die Post
Flieger, grüß mir die Sonne, grüß mir die Sterne und grüß mir den Mond...
Jeder Mitspieler bekommt eine fliegende Kiste. Ziel des Spieles ist es, möglichst schnell eine vorgegebene Strecke zu bewältigen, um die Post an den Adressaten zu bringen. Nur ein Wirbelsturm kann unsere Piloten aufhalten. Mutige Piloten nehmen eine kürzere Strecke, die aber auch gefährlicher ist.
Gewürfelt wird mit dem sogenannten "Orkanspender" - einer Gewitterwolke mit bunten Kugeln, die in zufälliger Kombination in einem transparenten Fenster sichtbar werden (ähnliches gibt es z.B. bei Inkognito und Sternenfahrer von Catan, Die).
Kommt ein Orkan auf, so müssen die Piloten ihre Flugzeuge reparieren. Die Piloten auf der kürzesten (und gefährlichsten) Strecke müssen mehr Reparaturpunkte abgeben als die Piloten auf der sicheren Route.
Wehe dem, der nicht genügend Ersatzteile auf Lager hat! Im schlimmsten Fall ist das Flugzeug Schrott und man findet sich am Abflughafen wieder (wenigstens wird man vom "Orkanspender" nicht zum "Organspender" gemacht - das wäre nämlich reichlich makaber...).
Ab die Post ist ein witziges, lieb gestaltetes Familienspiel, das einigen Spielspaß garantiert. Das Originelle an dem Spiel ist das Abwiegen zwischen schnell vorankommen, also der gefährlichen Strecke, und langsam dahinfliegen, aber dafür sicher sein wenn eine Orkan aufkommt. Bei diesem Spiel fühlt man sich in das Jahr 1918 zurückversetzt, als die ersten Postflieger in Amerika ihren Dienst aufnahmen.
Wer sich mit bei solch Risikomanagament-Spielen gut aufgehoben fühlt, sollte Can´t Stop oder Wahrheit oder Lüge versuchen.
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Die Flugzeuge sind ganz suess, der Orkanspender auch...leider kann die Spielidee bei weitem nicht mithalten: Ein klein wenig Taktik, viel Rumgeziehe und Schicksalsergebenheit... Auch fuer Spielneulinge und Familien gibt es bessere Spiele. Zudem stoert die voellig ueberdimensionierte Verpackung.







