Haze
Free Radical zeichnet sich in der Vergangenheit für hervorragende Shooter aus. Time Splitter um nur ein Beispiel zu nennen, wo schon drei Teile herausgebracht wurden und der Vierte bereits in Entwicklung ist. Was weiters verwundert, ist die Tatsache, dass die Spiele alle Plattformenübergreifend entwickelt wurden. So nicht beim aktuellen Projekt Haze, denn dieses erscheint exklusiv für die Playstation 3. Vielleicht auch mit den Hintergrund, das das Gebiet Shooter auf der Konsole eher rar gesät ist. Doch blicken wir nun tief in das Einsatzgebiet in Südamerika, wo ein brutaler Kampf tobt. Die Erwartungen vom Spiel Haze sind gewaltig, doch kann dieser Shooter dem auch gerecht werden?
Zur Geschichte…
Wir befinden uns im Jahr 2048. Sergeant Jake Carpenter (den Charakter übernehmt ihr) wurde nach Südamerika versetzt und zwar ist er für die Privatarmee Matel Global Industrie tätig. Glücklicherweise besitzt die Armee neben den besten Fahrzeugen und Helikopter auch die beste Ausrüstung. Denn sie haben den neuen Stoff namens „Nectar“ und dieser wirkt Wunder, denn es ist eine Art Droge. Es erlaubt den Körper weit über seine Grenzen zu belasten und auch die Feinde besser wahrzunehmen. Die Rebellen gehören einfach zurückgedrängt und vernichtet. Willkommen bei Haze!
Wow, laß es krachen!
So spannend die Story auch klingt, die Zwischensequenzen und die Weitererzählung der Story wird nicht so stimmungsvoll präsentiert wie man sich erhofft. Der Beginn von Haze ist schon langatmig und mit wenig Spannung verbunden. Doch dann geht es in der üblichen Egoshooter Manier zur Sache. Dabei setzt Jake Caprenter immer wieder den Nektar ein. Dabei wird der Bildschirm verschwommener und die Gegend schöner dargestellt. Die Gegner leuchten bunt auf, so das man sie schneller erledigen kann. Beim Nectar verstärkt sich der Fokus, Voraussicht, Wahrnehmung und der Nahkampf Verstärker. Somit bist du den Gegner immer einen kleinen Schritt voraus. Insgesamt habt ihr sechs Ampullen die ihr verwenden könnt. Jedoch seid eher sparsam damit, denn zu viel von dem Zeug tut dem Körper nicht gut und der Charakter ist dadurch schwerer zu kontrollieren. Doch der Nektar verwirrt gewaltig, das werdet ihr im Lauf des Spieles selbst bemerken!
Die Missionen….
Nimmt man es genau, geht es um eines. Ballere alles nieder so schnell wie möglich! Dazu kommen eine Menge von Feinden die Blindlings auf einen Einstürmen und nur selten in Deckung gehen. Doch es geht schließlich um Action oder? In Highligt von Haze ist die Coop Modus, da dürft ihr via Splitscreen gemeinsam in das Spiel eintauchen oder auch per Internet mit bis zu 4 Spieler und das macht enorm viel Spaß. Ist das Spiel in allen Variationen durchgezockt, so bleibt noch der Onlinemodus mit den diversen Multiplayermaps und Spielchen. Nichts aussergewöhnliches, hält aber dennoch bei Laune.
Fazit:
Haze ist nicht der große Wurf geworden, aber dennoch kann man viel Positives abgewinnen. OK, es ist kein Call of Duty und auch kein Crysis, aber diese Spiele gibt es ja nicht auf der Playstation 3. Es erscheint exklusiv auf dieser Next Generation Konsole und die Egoshooter sind auf der PS3 rar gesät. Bleibt nur zu hoffen, dass die Story beim nächsten Teil besser wird und die KI ein wenig raffinierter!
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