Ein Satz zur Messe
Das Problem mit dem Verstauen unseres technischen Equipments, das aus zwei Spiegelreflexkameras samt eines Stativs, das wir für professionell wirkende Videos benötigen, sowie aus fünf Laptops und den dazugehörigen Kabeln als auch aus diversen Digitalkameras samt Kartenlesern und USB-Verbindungskabel und auch aus dem neuen Hubschrauber, der sogar eine Kamera besitzt die uns tolle Aufnahmen aus der Luft beschert, der aber ziemlich schwer zu händeln ist, da es in den Messehallen unvorhersagbare Thermiken gibt, die das Fliegen zu einem wahrem Drahtseilakt machen, besteht, dass jedoch nicht unser einzig zu verstauendes Gepäck ist, denn zahlreiche Jacken, die dank der eisigen Temperaturen von bis zu -19°Celsius(!!!!), die durch ein Tief, dass aus Sibirien Kontinentaleuropa erreicht und dies selbstverständlich auch noch gerade zu der Zeit, zu der die Spielwarenmesse stattfindet, macht sie unabdingbar, was das Platzproblem natürlich weiter verschärft, denn die Kästchen sind schwer zu erhaschen, denn wir sind nicht die einzigen die mit diesen Umständen zu kämpfen haben was auch noch weiter durch den Umstand, dass nicht genügend Kästchen für alle vorhanden sind verschlimmert wird, was wiederum bemerkenswert macht, dass wir zu der Zeit, zu der dieser Text geschrieben worden ist, wir sogar ein Kästchen zu viel besitzen, dass sich im unteren Geschoss des NCC Ost befindet, der unser meistgenutzter Eingang zur Messe ist und auch von den Shuttlebussen, von denen es hier insgesamt acht gibt, wobei einer sich von den anderen unterscheidet, denn zusätzlich zu den sieben normalen Gelenkbussen, die hier ihre Kreise drehen, gibt es hier einen Bus mit Passagieranhänger, der üblicherweise in Fürth als verstärkender Schulbus unterwegs ist nun aber hier in einer Achter-Schleife den Parkplatz sowie die anderen Eingänge des weitläufigen Geländes verbindet und von uns bei den schon oben beschriebenen klimatischen Gegebenheiten natürlich gern in Anspruch genommen wird, da man zu Fuß von einem Ende der Nürnberger Messe zum anderen Ende gut eine halbe Stunde braucht, wenn nicht länger, denn erstens ist manchmal so viel los in den Hallen, dass man sich erst durch die Menschenmassen durchquetschen muss, was auch nicht sehr angenehm ist weil es des Öfteren in den Hallen ziemlich warm werden kann und zusätzlich so noch einiges an Zeit verloren geht, vorausgesetzt man findet den Weg überhaupt, denn zweitens, ist das Areal so unübersichtlich, dass man sich auch leicht verläuft und orientierungs- und hilflos herumirrt bevor man dann womöglich doch noch zufällig den richtigen Weg findet und da wir erst mit der Zeit im Pressecenter, dass sich im beim Eingang Ost im 2. Geschoss befindet Kästchen ergattern konnten und wir bisher nicht dazu kamen, die mittlerweile überflüssigen Kästchen aus dem Untergeschoss zurückzugeben, denn wir konzentrieren uns hier dermaßen auf die Berichterstattung, dass wir alles andere um uns herum nicht wirklich wahrnehmen oder zumindest unsere Prioritäten anders setzten als wir dies üblicherweise tun, was dazu führt, dass wir unter Tags auch nicht wirklich viel Essen, außer es gibt etwas im Pressecenter worüber wir uns immer sehr freuen, auch wenn es sich dabei meist nur um Brezeln handelt, die wir alle aber sehr gerne haben auch wenn sie uns am Ende der 5 Tage wahrscheinlich aus dem Hals hängen werden, denn man bekommt sie nicht nur im Pressecenter, sondern auch bei diversen Presseterminen bei den verschiedensten Verlagen, die einem immer Café anbieten den wir aber im Gegensatz zu den Brezeln nicht so sehr mögen was aber daran liegt, dass wir Wiener sind, denn Wiener sind Kaffeegenuss auf allerhöchstem Niveau gewöhnt und nicht solchen nur ansatzweise nach Kaffee schmeckenden Punch von Wasser und Filterkaffee, der aber in der Früh zum Frühstück mangels an Schlaf dennoch getrunken wird, da in aller Herrgottsfrüh jeder Muntermacher herzlich Willkommen ist und so passiert es auch des Öfteren, dass gleichzeitig mehrere Kaffeetassen und Gläser mit Cola am Tisch stehen, sofern noch Platz am Tisch vorhanden ist, denn die Tische, die wir hier benutzen sind nicht gerade die größten was wir dadurch ausgleichen, dass wir gleich mehrere Tische besetzen und diese nicht mehr hergeben was uns aber bisher noch nicht übel genommen wurde von unseren zahlreichen Kollegen, die aus aller Welt kommen um über die neuesten Kreationen von Lego, Ravensburger und Co zu berichten, was wir ja auch tun, uns aber dennoch eher auf Brettspiele konzentrieren, was anders aber gar nicht möglich wäre, denn auf einer Ausstellungsfläche von über 160.000 Meter zum Quadrat gibt es wirklich alles was man sich nur vorstellen kann (außer gutem Kaffee natürlich), von riesigen Gummibällen, die mit Kindern gefüllt werden bis hin zu Nasenpfeifen, ja Nasenpfeifen, ein Instrument, bei dem der aus der Nase kommende Luftstrom in den Mundraum umgelenkt wird und so ein Ton entsteht, der durch die Veränderung der Größe des Mundraumes variiert wird, was auch noch sehr witzig ist, genauso wie die Tatsache, dass Personen unter 16 Jahren keinen Zutritt zur Spielwarenmesse haben, was damit zu tun hat, dass es sich um eine Fachmesse handelt, bei der Big-Business gemacht wird und somit nicht viel Zeit für Spiel u. Spaß übrig bleibt, genauso wie der Umstand, dass man vor Ort bei der Messe nichts erwerben kann, was sehr schade ist, denn Raritäten, wie ulkige Emailleschilder, nicht E-Mail, sondern Emaille, für Modell-Eisenbahner würde man sich doch eher selten kaufen, doch wenn man auf der Messe mal die Möglichkeit hätte, wäre das doch was, wann sonst kommt man in Kumhausen vorbei, denn dort gibt es ein ganzes Geschäft mit diesen Bahn-Accessoires, jedoch stellt sich die Frage, wo dieses Kumhausen von dem ich noch nie gehört habe überhaupt liegt, dass aber mit einem GPS-Navi sicher leicht zu finden wäre außer man hat keinen Empfang, was blöd wäre, denn keinen Empfang haben ist meist blöd, vor allem wenn man im Auto auf dem Weg nach Kumhausen ist, was aber wohl nicht viele Leute sind, denn sonst würde man es kennen, was aber meiner Einschätzung nach nicht der Fall ist, jedoch, das mit Einschätzungen ist generell so eine Sache, wie mir bei der Messe bewusst bewisst, denn am ersten Tag werde ich, bald 22 Jahre alt, beim Check-In zur Messe nach meinem Alter gefragt, was in sofern in Ordnung ist, da der Kartenabpiepser sehr nett ist und meint, dass es ihm leid tut falls er mich falsch einschätzt und ich es keinesfalls persönlich nehmen solle, was ich total o.k. finde, im Gegensatz zum letzten Tag, denn da komme ich wieder zu einem Piepser und das erste was er sagt ist: „Ihren Ausweis bitte!“, was kein Thema wäre, wenn er es zumindest höflich sagen würde, denn ich finde es nicht schlecht jünger geschätzt zu werden, obwohl ich denke, dass ich älter als 16 aussehe, aber so wie er es sagt, finde ich es nicht so toll, genauso wie die sich stets einmischenden Pressebetreuerinnen, die einem beim Videodreh den letzten Nerv rauben was ich sicher bei einem Gespräch mit den Verantwortlichen der Spielwarenmesse ansprechen werde, genauso wie ich meinen Wunsch anbringen werde, dass es das Buffet, dass es im Rahmen des Presse-Get-Together jeden Abend für uns Presse-Leute geben soll, denn das Essen an diesem einem Abend war wirklich außergewöhnlich ausgezeichnet, was mich dazu veranlasst zu behaupten, dass dieses Buffet, ein Highlight dieser Messe war, natürlich nur im kulinarischem Sinne, denn spielespezifisch war für mich eindeutig der Pressetermin bei Lego das Highlight der ToyFair Spielwarenmesse 2012 in Nürnberg und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen!
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